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Gruppen

Gymnasium Heidberg, Hamburg

Gewinner 2006

Schule:
Gymnasium Heidberg, Hamburg

Schüler:
Nicole Ahrens
Christine Luise Bitzer

Zeitraum: 6.8. bis 11.8.
Start: Büsum
Ziel: Helgoland

Pate: Prof. Dr. Kay Emeis, Hamburg; Dr. Cornelia Buchholz, Helgoland

Hat Helgoland ein Stickstoffproblem?

Hat Helgoland ein Stickstoffproblem? Untersuchungen zur Eutrophierung

Die Verschmutzung der Meere durch den Menschen ist heute unumstritten. Schwierig ist es jedoch den Grad der Verschmutzung richtig zu bestimmen.

Die unerwünschte Zunahme von Nährstoffen in Gewässern wird vor allem durch die hohe Zuleitung von Abwässern, die Ausbringung von Dünger und die Massentierhaltung ausgelöst. All das führt zu einem erhöhten Eintrag der Pflanzennährstoffe Stickstoff und Phosphor. Das Ergebnis ist ein starkes Algen- und Planktonwachstum, das zu einer ganzen Reihe von nachteiligen Folgen wie Sauerstoffmangel führt.

Die Schüler des Gymnasium Heidberg wollen im Nordseegebiet rund um den Helgoländer Felssockel herausfinden, wie stark die Belastung mit Nährstoffen in diesem geologisch ungewöhnlichen Gebiet ist (anders als alle anderen Nordseeinseln baut sich Helgoland aus festem Sedimentgestein auf, der auf mächtigen Salzgesteinsschichten liegt).
Der Eintrag von Stickstoff soll über einen Vergleich von Stickstoffverbindungen in Großalgen ermittelt werden. Großalgen haben den Vorteil, dass sie sehr alt werden und die Stickstoffverbindungen quasi wie Jahresringe bei Bäumen abgelesen werden können. Der Vergleich der „Jahresringe“ an Hand von so genannten Stickstoffisotopen im Labor des Zentrums für Marine und Atmosphärische Wissenschaften soll dann Aufschluss über den genauen Zeitpunkt der Verunreinigung geben. Neben Forschungstauchern, die Proben von Großalgen aus dem Helgoländer Felswatt mit an die Oberflache bringen, werden die Schüler zur Ermittlung von Meeresdaten Handsonden, Echolot und moderne Probennahmegeräte einsetzen.



Downloads

HeidelbergGymForschungsbericht2006.doc (54,8 kB)

HeidelbergGymForschungsbericht2006_Algenbilder.pdf (631,8 kB)

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