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Gewinnerteams

Wie viel Öl verträgt das Meer?

Andre Klein, Lykke Ibbeken und Sarah Schlösser von der Anne-Frank Schule in Bargteheide (Schleswig-Holstein) untersuchen die Auswirkungen von Ölverschmutzungen auf Organismen in der Nordsee.
Im Rahmen eines kleinen Schulprojektes haben die drei bereits herausgefunden, dass eine ölverschmutzte Algenart nach nur zwei Wochen Zellveränderungen aufweist. Was dieses Schulexperiment nun draußen im offenen Meer bedeutet, interessiert die Schüler nun brennend.
An Bord der ALDEBARAN wollen diese jungen Forscher ein Bio-Monitoring in der Deutschen Bucht durchführen und dabei verschiedene Planktonarten entnehmen und diese dann einem künstlichen Ölstresstests unterziehen.

Expeditionsbericht
Videodokumentation

Ein Team der Joachim Herz Stiftung

Unerwünschte Dünge-Effekte auf Algen?

Carolin Frädrich, Lea Brenke und Jennifer Schröder von der Gesamtschule Harburg (Hamburg) werden den Einfluss von Nährstoffkonzentrationen auf die Biomasse von Mikroalgen untersuchen. Ein besonderes Interesse gilt der Frage, ob sich landnahe Einflüsse durch den Menschen nachweisen lassen.
Das Team will herausfinden, wie sich Nährstoffkonzentrationen in den Vorflutern und den Buchten des Wattenmeeres sowie der offenen See unterscheiden und ob sich Auswirkungen auf die Biomasse treibender und am Boden lebender Mikroalgen nachweisen lassen. Während das Phytoplankton mit der Strömung zwischen Buchten und offener See wechselt, gibt das am Boden siedelnde Phytobenthos längerfristige lokale Bedingungen wieder.
Die drei Jungforscherinnen hoffen auf diese Weise mehr über den Einfluss von Nährstoffaufkommen auf die Populationsdichte und der Verteilung der für das Ökosystem sehr wichtigen Mikroalgen herauszufinden und besonders empfindliche Bereiche zu identifizieren.

Expeditionsberich
Videodokumentation

Bald Plastikschwärme in der Nordsee bewundern?

Anika Koopmann, Katharina Naber, Pia Politzky, Jonas Preine vom Gymnasium Diepholz (Niedersachsen) wird im des Wettbewerbes in der Nordsee die Konzentration von Plastik im Wasser messen.
Um ihrer Forschungsergebnisse mit anderen Messungen in der Welt vergleichen zu können, versucht das Team an Bord der ALDEBARAN die Plastikteilchenanzahl oder das Plastikteilchengewicht pro Quadratkilometer zu bestimmen. Zur Realisation ihrer Messung wollen die Schüler sogar selbst ein Fanggerät bauen, das sie Manta-Tawler nennen.

Expeditionsbericht
Videodokumentation

Die Kläranlagen der Meere bedroht?

Die Gymnasiastinnen Anne Brandes und Anne Habben vom Amandus-Abendroth-Gymnasium in Cuxhaven (Niedersachsen) widmen sich in ihrem Projekt den Meeresscheiden, den „Mini-Kläranlagen der Meere“, den so genannten Ascidien.
Ascidien übernehmen im Meer eine wichtige Doppelfunktion. Zum einen säubern sie das Meerwasser und zum anderen zerlegen sie durch ihre Verdauung Nahrung in kleine Teilchen, die von anderen Lebewesen aufgenommen werden. Durch die Einlassung von Abwässern in unsere Meere vermehren sich Planktonvorkommen, welche nach dem Absterben als Partikelregen auf die am Meeresboden lebenden Ascidien sinken. Daher stellen sich die Schülerinnen die Frage, ob dieser Partikelregen die „Klärleistung“ der Ascidien beeinträchtigt.
Das Schülerteam wird die Filterleistung der Ascidien in stark belasteten und weniger stark belasteten Gewässerabschnitten der Nordsee untersuchen.

Expeditionsbericht
Videodokumentation

Ein Team der Joachim Herz Stiftung

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